VDMA-Präsident Kawlath über den Standort Deutschland, China und KI im Maschinenbau

Shownotes

Wie wettbewerbsfähig ist der Maschinenbau am Standort Deutschland? Welche Rolle spielen China, geopolitische Veränderungen und Künstliche Intelligenz für die Branche? Darüber spricht Anja Ringel in dieser Sonderfolge von „Industry Insights“ mit VDMA-Präsident Bertram Kawlath.

Anlässlich des Maschinenbau-Gipfels am 10. und 11. November in Berlin ordnet Kawlath die aktuelle Lage des Maschinenbaus ein.

Das sind die Themen:

  • Wettbewerbsfähigkeit und Investitionsbedingungen am Standort Deutschland
  • China, geopolitische Risiken und Strategien für internationale Märkte
  • Künstliche Intelligenz und Digitalisierung im Maschinenbau

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Transkript anzeigen

00:00:02: Industry Insights, ein Podcast von Produktion.

00:00:06: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Industrie-Podcast!

00:00:09: Ich freue mich, dass ihr mit dabei seid.

00:00:12: In Industry Insight spreche ich mit spannenden Persönlichkeiten aus der Industrie.

00:00:16: Mein Name ist Anja Ringel.

00:00:18: Ich bin Chefin vom Dienst beim Fachimidium Produktionen.

00:00:20: Ich berichte im Podcast und für Produktion über alles was die Industrie bewegt.

00:00:25: Von Zukunftstechnologien und Transformation auf allen Ebenen hin zur aktuellen Entwicklungen.

00:00:32: In der heutigen Folge spreche ich mit Bertram Kavlert.

00:00:35: Er ist Präsident des VDMA und Geschäftsführer in der Gesellschaft von Schubert & Salzer.

00:00:39: Hallo Herr Kavlar, schön dass Sie wieder Gast sind bei Industry Insights!

00:00:43: Ich freue mich, dass wir das machen können wieder.

00:00:45: Wie jedes Jahr treffen wir uns anlässlich des Maschinenbau-Gäpfels denen der Vdma und unserer Fachmediumproduktion zusammen veranstalten.

00:00:52: Dieses Jahr trifft sich die Branche am zehnten und elften November im Berlin zum Austausch, Wissenstransfer und Networking Und in dieser Sonderfolge sprechen wir heute über die momentane Lage im Maschinenbau.

00:01:03: Wir geben aber auch einen Ausblick auf den Branchen-Treff und ich freue mich mit Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörern und mit Herrn Kavlar diese Themen genauer zu beleuchten!

00:01:12: Als erstes Herr Kavlard habe ich eine Frage, die uns auch schon gestellt wurde und zwar wird auf dem Maschinbaugift linked im Kanal momentan das Team hinter... der Veranstaltung vorgestellt.

00:01:24: Und eine der Fragen im Fragen-Katalog war, was war das Lustigste?

00:01:28: Dass Ihnen jemals auf dem Maschinenbau Gipfel passiert ist.

00:01:31: und da dachte ich, dass muss ich Sie auch mal fragen.

00:01:33: Owe!

00:01:34: Aber es ist schön, dass sie damit anfangen weil die Stimmung und die Lage sind ja nicht immer so, dass man lacht und man kann auf einem Maschinbaugipfel eben doch auch lachen.

00:01:43: Ich muss kurz nachdenken... Ein Höhepunkt, was ich ja als Fünfzig-Maschinenbauer versucht habe ein Bierautomaten in der Hotel-Lobby morgens um zwei zur Herausgabe von frischen Bier zu überreden.

00:01:56: Und das war nicht immer erfolgreich!

00:01:58: Das war sehr schön.

00:01:59: Das glaube ich... Da gibt es ja also die Abendveranstaltungen in Sicht und danach hat jeder immer lustige Geschichten parat.

00:02:07: Zumindest ist sie die Lustigste, die ich hier erzählen kann.

00:02:14: Damit wir noch ein bisschen mehr über sie erfahren, gibt es auch diesmal wieder ein paar Entweder-oder Fragen.

00:02:20: Und wie immer müssen Sie sich ja einfach nur für eine Möglichkeit entscheiden und es hat fast alles was mit dem Gipfel zu tun.

00:02:27: Anreise zum Gipfel Bahn oder Auto?

00:02:30: Auto weil ich viele Händen brauche.

00:02:34: Kann auf der Veranstaltung auch wichtig sein Frühaufsteher oder Nachtäule?

00:02:38: Nachtäuler, aber das hilft nichts!

00:02:41: Dann jetzt zum Wachbleiben.

00:02:43: Energy Drink oder Kaffee?

00:02:46: Äh, Kaffees!

00:02:47: Und wir haben ja sehr viele Froren wenn Sie sich für Eins entscheiden müssen.

00:02:51: Digitalisierung und KI-Praxis oder Standort Deutschland?

00:02:57: KI Praxis weil ich Sachen verkaufen will.

00:02:59: Produkte haben wir.

00:03:00: Der zweite Gipfeltag ist der Elfte, Elfte also Faschingkarnewald.

00:03:04: je nachdem wo man lebt sind sie ein Faschingsfan Ja oder Nein?

00:03:08: Ich bin im Rheinland groß geworden und habe genug Dosis dort für ein ganzes Leben gehabt

00:03:14: Also ein Jein.

00:03:15: Sorry an alle Karnevalisten, kein Riesen-Fan mehr!

00:03:20: Und die letzte Frage, Optimist oder Realist?

00:03:23: Immer Optimist.

00:03:25: Dann kommen wir jetzt... Das passt jetzt sehr gut.

00:03:27: und dann kommen wir zur Lage des Maschinenbaus.

00:03:31: Denn im Maschenbau steht ja vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen.

00:03:35: welche drei Themen begegnen Ihnen in der Zeit am häufigsten?

00:03:41: Ja, die großen Themen, die uns umtreiben.

00:03:44: Sie haben es eben in der Frage schon genannt ist die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland eigentlich unserer Heimat VdMA als europäischer Verband aber immer mit einem Großteil der Unternehmen in Deutschland.

00:03:56: Wir wollen gern hier investieren wir wollen aber dann auch Geld verdienen damit und von hier exportieren können.

00:04:01: Die zweite Frage ist Zweite große Frage die Zukunft.

00:04:07: Auch das kam eben in den jahrein Fragen vor.

00:04:10: Die Verbindung von KI und unseren Maschinen in den nächsten fünf bis zehn Jahren wird das zukunftsweisende Thema sein, mit der wir uns nicht nur als Branche sondern auch als Verband beschäftigen müssen.

00:04:23: Wir werden damit umgehen.

00:04:24: Und das Dritte für unsere exportierende Branche sind die Verwerfungen, die wir derzeit geopolitisch in den Weltmärkten spüren von missbräuchlicher Verwendung von Abhängigkeiten sein, dass Zölle seien, dass Exportlizenzen und in diesem Zusammenhang wie gehen wir mit dem großen Staatenwettbewerber- und auch Markt China um?

00:04:45: Also Standortpolitik, Geopolitik und Herausforderung China und AI, da sind so die großen Themen.

00:04:52: Dann mal die erste Nachfrage zur Standortpolitik.

00:04:55: Man hört ja immer wieder, dass Unternehmen ihre Investitionen verschieben oder sie ins Ausland verlagern.

00:05:01: Deshalb die Frage, welche Signale muss die Politik denn senden?

00:05:04: Dass Unternehmen wieder stärker in Deutschland investieren?

00:05:08: Stichwort Wettbewerbsfähigkeit des Standortes ist sicher die große Überschrift.

00:05:13: Dazu gehört, und ich komme gerade von einer Reise nach China wieder dazu gehört ganz klar Geschwindigkeit, Geschwindigkeit der Verwaltung, Verlässlichkeit von Verwaltungsentscheidungen auf die man aufbauen kann und eine Wirtschaftsfreundlichkeit.

00:05:26: Und zu dieser Wirtschaft freundlichkeitsstandorts gehören eben weniger Bürokratie, weniger Regulierung das was wir anfragen schneller bearbeiten aber auch ein Steuersatz für die Unternehmen mit dem uns Geld bleibt, Forschungsseitig tätig zu sein.

00:05:40: Der sich viel näher am OECD-Schnitt orientiert und das möglichst schnell... Das ist ein Thema.

00:05:47: aber auch dann zum Schluss flexibilität der Arbeit erhöhen.

00:05:53: also ich sage nicht Lohnkosten oder Gehaltskosten, aber generell haben wir die Arbeitskosten in Deutschland mit zu vielen Dingen belastet, die dort nicht immer hingehören Daran gehen und eine Stabilität und eine gewisse Sicherheit schaffen für die Unternehmen, dass dieser Boden hier in Deutschland trittfest ist.

00:06:12: Dann haben wir viel erreicht.

00:06:13: Und wenn wir es schaffen dabei auch noch immer europäisch zu denken und alle diese Wettbewerbsfähigkeiten im europäischen Rahmen zu machen dann glaube ich das Deutschland da immer mit profitieren wird.

00:06:26: Die genannten Punkte werden Sie bestimmt auch Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reich nennen denn Die wird auch auf dem Gipfel erwartet.

00:06:33: Welche Erwartungen verbinden Sie denn mit Ihrem Auftritt?

00:06:36: Ja, ich freue mich dass die Ministerin bei uns kommt.

00:06:39: wenn Bundesministerin Reiche zu uns kommt erwarte ich das.

00:06:44: wir hören, dass wir viel stärker aus einem Energieministerium dort zu einem Industrieministerium kommen, dass Frau Reiche uns kizziert wie dieses Land schnell zu wettbewerbsfähigen Standortbedingungen kommt.

00:06:58: Schnelle Genehmigung, wett bewerbsfähige Steuern und eine flexibilisierte bezahlbare Arbeit hier in diesem Land.

00:07:05: Da bin ich sehr gespannt was an Ideen und Vorschlägen kommt.

00:07:09: Ein weiterer Punkt den Sie auch schon angesprochen haben ist natürlich China denn neben Deutschland sind China und die USA wichtige Märkte.

00:07:17: Welche Strategien empfehlen Sie denn Maschinenbauern in diesem Spannungsfeld der beiden Wirtschaftsmächte?

00:07:24: Ich weiß nicht, ob ich mir anmaßen darf.

00:07:25: Der Vielfalt der deutschen und europäischen Maschinbauern Ratschläge zu erteilen vielleicht berichtig aus dem eigenen Unternehmen.

00:07:33: das läuft ganz gut.

00:07:36: Sie haben die größten beiden Exportmärkte außerhalb der EU genannt, USA und ein Dicht dahinter China.

00:07:43: Die brauchen ein bisschen unterschiedliche Strategien und vielleicht ist das auch unterschiedlich von der Größe?

00:07:48: Es ist sicher ein guter Rat in diesen größten Märkten selbst aktiv zu sein.

00:07:52: Das kann für die Größeren mit einer Produktion sein heißt local for local.

00:07:58: also auch wir als kleines Unternehmen haben eine Produktion in Amerika und viele unserer Mitgliedsunternehmen haben das.

00:08:05: Wenn nicht, ist unsere Strategie immer gewesen unabhängig sein.

00:08:09: Das heißt Alternativen aufzubauen, Resilienzen aufzubauern und da haben wir immer die Freihandelsabkommen genutzt, die jetzt doch wieder zahlreicher unterwegs sind.

00:08:19: also viele Märkte neben diesen großen Märkten aufbauen um die Abhängigkeiten einzuschränken aber auch mit großer Kraft dahin zu gehen.

00:08:27: Sei es mit Vertriebsniederlassung sei es mit einer Produktion um dort Namen Kunden zu sein.

00:08:34: China ist ja nicht nur ein wichtiger Absatz, sondern auch ein immer stärkerer Wettbewerber.

00:08:38: Merken Sie was?

00:08:39: Wie verändert sich denn die Wirtschafts- beziehungen momentan zu Deutschland oder zwischen Deutschland und China?

00:08:45: Ja das ist seit dreißig Jahren immer eine wechselseitige Beziehung.

00:08:52: Als ich kürzlich dort war habe ich meinen Gesprächspartner immer gesagt wir haben dreizig Jahre beide gut miteinander verdient europäische Unternehmen genauso wie chinesische Unternehmen.

00:09:01: Und das hat viel Vertraut geschaffen und auf dem wollen wir gerne weiterarbeiten.

00:09:05: Wir sehen nach Corona, dass eine wichtige Veränderung, dass die Innovationsgeschwindigkeit chinesischer Wettbewerber enorm zugenommen hat Das was wir China Speed nennen Was auch dazu führt, dass wir hier in Europa immer sagen lasst uns schneller werden Hat in diesem unglaublich wettbewebsintensiven Markt China dafür gesorgt Dass die Unternehmen sehr schnell mit innovativen Produkten an den Markt kommen.

00:09:29: Das ist schmerzhaft, das ist aber nichts was wir nicht auch können.

00:09:32: also in vielen Bereichen haben ja auch großartige Produkte und die werden auch in China gekauft.

00:09:37: Also man isst dort sehr schnell.

00:09:39: China iis glaube ich sehr gut geworden darin dass das gut enough für den Kunden sehr genau auszuratarieren.

00:09:45: Man muss nie mehr besten klar sein manchmal es gut genug das was der Kunde sucht und will.

00:09:51: Wir erleben aber auch Dinge die uns wehtun wo ich sage, das ist nicht nur mit Wettbewerbsfähigkeit erklärbar.

00:09:58: Nachdem sich große Märkte wie der US-Markt durch Zollpolitik teilweise geschlossen hatten gehen natürlich viele Kapazitäten die vorher für diesen Markt gedacht waren in Drittmärkten aber auch in den europäischen Markten.

00:10:12: und dann müssen wir ansprechen dass auf breiter Basis Subventionen fließen in China ,die wir hier nicht haben die Wett bewerb verzerren können also über Kapazitäten, die noch am Markt stehen.

00:10:25: Wir haben Probleme mit gleichwertigen Zugang zu öffentlichen Aufträgen wenn Unternehmen eben zu klein sind, Local for Local zu produzieren sondern das aus Europa beliefern wollen.

00:10:35: und wir haben auch immer mal wieder Diskussion mit unseren chinesischen Freunden was die Exportmengen seltener Erde oder Artmetalle angeht.

00:10:44: also es bleibt eine Beziehung die gleichermaßen Chancen Aber auch Risiken birgt, den fairen Wettbewerb nehmen wir gerne an.

00:10:55: Da müssen wir schneller werden und da können wir innovativer werden.

00:10:59: Und wo wir sagen das kann ein mittelständisches Unternehmen aus Norddeutschland oder aus Bayern so nicht leisten dieses Subventionsausmaß oder ähnliches.

00:11:09: Oder auch wir brauchen diese Materialien für unsere Produkte.

00:11:13: Da hebt der VdMA die Hand und schreibt nicht nur Papiere, sondern diskutiert das auch mit den chinesischen Partnern.

00:11:21: Dann kommen wir noch zum dritten Punkt, den Sie zu Beginn genannt haben.

00:11:24: Digitalisierung KI ist natürlich ein Thema auf dem Maschinenbau-Gipfel.

00:11:28: Deshalb die Frage wo steht denn die Branche bei dem Thema?

00:11:31: Und welche Herausforderungen gibt es in diesem Bereich vielleicht noch?

00:11:36: Die Branche ist deutlich besser als viele denken.

00:11:40: über vierzig Prozent unserer Unternehmen wenden KI in ihren Produkten schon an sind dabei es zu tun.

00:11:46: Wir haben die Grundlagen geschaffen, auch über den VDMA in Deutschland und in Europa mit UMATI, mit OPC-OA das die Maschinen vernetzt arbeiten können sie miteinander sprechen können.

00:11:58: wir haben mit Manufacturing X eine großartige Cloudi die Unternehmen nutzen können.

00:12:04: und ich hatte bereits gesagt dass Thema KI Regulierung und das herauslösen der Enablerbranche Maschinenbau aus dieser einengenden Regulierung, das hilft uns sehr.

00:12:15: Was können wir mehr machen?

00:12:16: Noch schneller noch mutiger daran gehen.

00:12:20: was uns fehlt in Europa sind natürlich die eigenen offenen large language Modelle.

00:12:26: Das heißt hier hilft auch Skalierungsfähigkeit des europäischen Binnenmarktes zu erhöhen dass wir solche Dinge ansiedeln können.

00:12:33: aber es spricht nicht immer etwas dagegen mit den bestehenden Modellen auch wenn sie nicht aus Europa sind zu arbeiten.

00:12:40: Also wir sind gut, aber wir könnten noch schneller werden und manchmal vielleicht noch ein bisschen kreativer.

00:12:47: Darüber werden wir dann bestimmt auch in Berlin sprechen.

00:12:51: Lassen Sie uns jetzt auch noch konkret zum Maschinenbaukipfel sprechen?

00:12:55: Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an der Veranstaltung?

00:12:59: dass es eine spannende Mischung ist.

00:13:01: Also solche Treffen sind ja zum einen immer etwas Soziales, man trifft seine Freunde wieder und kann auch mal seine Wettbewerber treffen.

00:13:08: Man trifft Kunden und das macht einfach Spaß und da geht wenig noch über das persönliche Gespräch.

00:13:14: Und gleichermaßen haben wir durch die Güte der Vorträge aber auch durch die geballte Schwarmintelligenz der Menschen, die Möglichkeit, echte Takeaways fürs eigene Unternehmen mitzunehmen.

00:13:25: Also Sachen, die handfest sind aus den Vorträgen wo ich sagen kann das kann nicht bei mir an Ventil anwenden so können wir das auch mal angehen.

00:13:34: und diese Mischung ist glaube ich selten auf dem Niveau zu treffen.

00:13:38: da kommen einfach echt spannende kluge Köpfe zusammen und da kann jeder was mitnehmen fürs eigene Unternehm.

00:13:45: Es ist manchmal nicht nur ein Branchen-Treff, sondern so ein kleines Klassentreffen.

00:13:48: Da habe ich das Gefühl jeder freut sich den anderen wiederzusehen.

00:13:53: Absolut!

00:13:54: Und es macht so eine Branche am Ende auch aus?

00:13:56: Ja auf alle Fälle.

00:13:58: Sie haben ja auch schon gesagt wir haben sehr viele verschiedene Programmpunkte und viele Themen.

00:14:02: gibt's uns einen Diskussionspunkt, einem Programm Punkt, auf dem sie sich persönlich am meisten freuen oder sich das meiste auch von erhoffen?

00:14:12: Sie hatten gefragt.

00:14:12: persönlich und persönlich muss ich ganz klar sagen, ist das für mich immer die Preisverleihung für den großen Preismaschinenbau am Galaabend.

00:14:22: Die Überraschung, die Freude in den Gesichtern der Preisträger aber auch die Freute in den Gesichten der Familienangehörigen, die dort meistens dabei sind.

00:14:31: die zu diesen Preisverleihungen gehört, das sind schon so persönliche Höhepunkte auf die ich mich mächtig freue als Abseits aller Politik.

00:14:42: Und dazu kann ich ja vielleicht verraten... Die Laudati wird ja immer von unserem Chefredakteur Klaus Wilk geschrieben.

00:14:47: er ist schon dabei und recherchiert schon und das wird wieder bestimmt eine ganz tolle Lauda zu über die sich dann alle freuen werden.

00:14:54: Er macht es großartig!

00:14:55: Ich freu mich drauf!

00:14:56: Ja ich mich auch!

00:14:59: Haben Sie es wahrscheinlich schon beantwortet?

00:15:01: Ich frage es aber trotzdem, was darf denn auf dem Maschinenbau-Gipfel auf keinen Fall fehlen.

00:15:05: Maschenbauer mit vollen Auftragsbüchern und Maschinbauerinnen!

00:15:11: Das ist das Wichtigste.

00:15:12: und dann alles drumherum, was wir dort machen.

00:15:13: Gute Vorträge werden die Preisverleihung und auch ein bisschen Zeit, dass man ins Gespräch kommt miteinander.

00:15:20: Ja, das ist eine gute Antwort.

00:15:22: Dann habe ich noch ein bisschen andere Frage und zwar so einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

00:15:27: Sie haben ja schon gesagt sie brauchen viele Hemden Und für sie es der Maschinenbau gibt wir auch nochmal ein bisschen anders als Für andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

00:15:35: Deshalb wie sieht denn so ein typischer Arbeitstag für sie dann während der Veranstaltung aus?

00:15:41: Früher aufstehen als mein Körper eigentlich zulassen will?

00:15:43: viel Kaffee

00:15:47: sehr, sehr viele Gespräche.

00:15:49: und typisch ist eigentlich dass es nie typisch immer wenn ich denke du hast ein Programm das arbeitest Du ab.

00:15:56: Wer das denkt hat noch nicht mit unserer Presseabteilung gesprochen.

00:16:00: die Überraschungen wer wann wo ein Statement haben will das ist immer groß manchmal ist auch sehr sehr dynamisch.

00:16:07: aber noch etwas kurz ummodeln muss und vielleicht ist das unerwartete das erwartbare beim Maschinenbau Gipfel.

00:16:15: wenn diese Tage um sind, dann brauche ich eine Menge Halsbombongs und bin gleichwohl glücklich.

00:16:22: Aber es sind viele Gespräche auch viel dazwischen.

00:16:26: die Reden sind eher der kleinere Teil aber die Reaktion darauf das Feedback von unseren Mitgliedern ist natürlich immer spannend auf dass es auch so ein Moment wo sagen wir ein direktes Feedback kommt zu dem was auch der Verband in den letzten Monaten gemacht hat.

00:16:41: Also ich merke schon, Sie freuen sich riesig auf die Veranstaltung.

00:16:44: Ich freue mich riesig darauf!

00:16:46: Wir werden über die Herausforderung aber auch Chancen sprechen was wir jetzt auch alles gerade schon besprochen haben.

00:16:51: Deshalb liebe Hörerinnen und Hörers einen Sie auch mit.

00:16:54: dabei melden sie es sich an.

00:16:56: den Link werde ich auch in die Show Notes packen.

00:16:59: zum Schluss habe ich aber noch eine Frage an Sie Herr Kavlat wenn die Besucherinnen und Besucher den Gipfel nach zwei Tagen verlassen welche Erkenntnis oder welches Signal sollten Sie dann idealerweise mitnehmen?

00:17:10: Wir sind viel besser als uns das manche Glauben machen wollen.

00:17:15: Und wenn die Erkenntnis und das Signal ist, gute Produkte und gute Kunden sind das beste Argument gegenüber der Politik uns endlich diese Standortfragen zu klären dann wäre es glaube ich eine gute Erkenntniss und ein Optimismus den nicht naivität ist aber sich aus einem Selbstbewusstsein dieser Branche schweißt dass wir doch einiges können anderen großen Wettbewerbsnationen aufrecht in die Augen gucken können.

00:17:43: Dann hoffen wir, dass genau das am Ende da steht wenn wir dann alle oder viele wieder Berlin verlassen?

00:17:49: Erst mal vielen Dank Herr Kablert, dass Sie sich heute die Zeit genommen haben vor dem Gipfel und einen kleinen Einblick gegeben haben!

00:17:56: Und ich würde sagen, wir sehen uns dann im November in Berlin.

00:17:59: Ich freue mich drauf und danke für das Gespräch.

00:18:02: Danke auch.

00:18:03: Wer mehr zu den Themen des Podcasts wissen möchte, findet weitere Informationen auf unserer Website produktion.de.

00:18:10: Ich freue mich schon auf die neuen Folgen in diesem Jahr!

00:18:13: Abonnieren Sie dem Podcast und wenn sie uns bei Spotify hören, aktivieren Sie die Glocke um weitere Folgen nicht zu verpassen.

00:18:19: Bis dahin Ihre Anja Ringel.

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