Aveva-Manager Robert Langbein über die Grundlagen erfolgreicher Digitalisierung

Shownotes

Neue Software und KI allein machen noch keine erfolgreiche Digitalisierung. In dieser Folge von Industry Insights erläutert Robert Langbein, Sales Director bei Aveva, welche Faktoren noch wichtig sind.

Über diese Themen diskutieren Anja Ringel und Robert Langbein:

  • Warum Standards, Datenqualität und Governance die Grundlage für Digitalisierung und KI bilden
  • Weshalb neue Technologien häufig auch Veränderungen bei Prozessen und Verantwortlichkeiten erfordern
  • Warum Change Management nicht erst zum Go-live beginnen sollte

Hören Sie rein!

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Transkript anzeigen

00:00:02: Industry Insights, ein Podcast von Produktion.

00:00:06: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Industrie-Podcast!

00:00:09: Ich freue mich, dass ihr mit dabei seid.

00:00:12: In Industry Insight spreche ich mit spannenden Persönlichkeiten aus der Industrie.

00:00:16: Mein Name ist Anja Ringel.

00:00:18: Ich bin Chefin vom Dienst beim Fachimidium Produktionen.

00:00:20: Ich berichte im Podcast und für Produktion über alles was die Industrie bewegt.

00:00:25: Von Zukunftstechnologien und Transformation auf allen Ebenen hin zur aktuellen Entwicklungen.

00:00:32: In der heutigen Folge spreche ich mit Robert Langbein.

00:00:34: Er ist Sales Director bei Aveva.

00:00:36: Aveva entwickelt Software für Industrieunternehmen, von Engineering über den Anlagenbetrieb bis hin zu Datenmanagement und Visualisierung.

00:00:43: Hallo Herr Langbeins!

00:00:44: Herzlich willkommen bei Industry Insights.

00:00:46: Hallo vor Ringe!

00:00:47: Vielen Dank dass ich hier sein darf.

00:00:49: Ich freue mich auch.

00:00:50: wir sind heute hier um über zwei Themen zu sprechen und zwar erstens über das Thema, warum Standards, Datenqualität und auch das Thema Governance die Grundlage erfolgreicher Digitalisierung sind.

00:01:02: Und zweitens, warum die Einführung neuer Technologien vor allem ein Change-Projekt ist.

00:01:07: Ich freue mich mit Ihnen liebe Hörerinnen und Hörern und mit Ihnen Herr Langweiln diese Themen genauer zu beleuchen.

00:01:13: Als erstes habe ich eine Frage zu Ihrem Beruf weil Sie begleiten Unternehmen ja schon viele Jahre bei Digitalisierungsprojekten Und wenn Sie so auf die Zeit zurückblicken, gab es ein Projekt oder einen Moment in dem Ihnen besonders deutlich geworden ist dass eben über den Erfolg oder Misserfolg von Digitalisierungsprojekten am Ende nicht nur die Technologie entscheidet sondern auch der Mensch dahinter.

00:01:36: Da muss ich tatsächlich überlegen.

00:01:38: also ich glaube da gibt's nicht nur das eine Projekt was sondern tatsächlich mehrere.

00:01:44: und auch aus meiner eigenen... Auf der einen Seite bin ich im Vertrieb tätig und natürlich in der Funktion dann auch sehr viel in Gesprächen mit unterschiedlichsten Menschen, also von der Geschäftsführung bis zu den einzelnen Verantwortlichen in den Werken.

00:01:59: Aber ich bin auch selber Anwender von Software und kann aus meiner eigenen Erfahrung und aus der eigenen Organisation sagen dass es eben nicht reicht immer nur eine Technologie der Software einzuführen sondern tatsächlich in erster Linie auch ein Verständnis zu schaffen und die Einführung sozusagen dann auch Transparenz zu gestalten.

00:02:22: Und auch die Hintergründe darzustellen, weil es hat immer mit Menschen zu tun und die Menschen müssen damit arbeiten.

00:02:29: Ich bin davon überzeugt wenn Menschen verstehen warum und wie etwas funktioniert, dann ist die Motivation viel höher.

00:02:37: Über das sprechen wir gleich auch nach Detaillierter.

00:02:41: Davor habe ich aber wie immer ein paar Entwederoder-Fragen, damit unsere Hörerinnen und Hörers sie ein bisschen besser kennenlernen.

00:02:47: Und ganz einfach für eine der beiden Antwortmöglichkeiten müssen Sie sich enthalten.

00:02:52: Genau.

00:02:53: erste Frage Kaffee oder Tee?

00:02:55: Das

00:02:55: ist eine schwierige Frage!

00:02:57: Also tatsächlich im Arbeitsalltag morgens RKV

00:03:04: Sommer oder Winter?

00:03:06: Schon Sommer.

00:03:07: Und Fensterplatz oder Gangplatz?

00:03:09: Immer am Gang

00:03:14: Hunde oder Katze?

00:03:15: Tatsächlich ein Hund, der schläft auch gerade unter meinem Schreibtisch.

00:03:20: Und eine Frage die ich allen stelle mehr Geld oder mehr Freizeit?

00:03:24: Ja tatsächlich mehr Freizelt!

00:03:25: Ich glaube ich habe mir in den letzten Podcasts angehört dass sie mal noch geht in eine ganz eindeutige Richtung ja.

00:03:31: Ja das stimmt.

00:03:33: Es gab aber auch schon welche die mehr Geld gemacht haben tatsächlich.

00:03:37: Lieber gleich entscheiden oder erst noch eine Nacht drüber schlafen.

00:03:40: Ich neige zu schnellen Entscheidungen, habe mir aber angewöhnt erst mal dann um etwas Zeit so bitten dass ich tatsächlich manchmal noch drüber nachdenken kann und dann eine fundierte Entscheidung treffen.

00:03:51: Und zum Thema Digitalisierung Papiernotizen oder digitales Notizbuch?

00:03:55: Beides tatsächlich also.

00:03:57: im Alltag bin ich dazu übergegangen wieder mit Papier und mit Füller zu schreiben weil ich einfach gemerkt hab das meine Handschrift für immer schlechter geworden ist wenn ich sie ja auf mypad geschrieben habe.

00:04:08: Aber wenn es wichtig ist, dann tatsächlich ein digitales Notizbuch weiß dann überall verfügbar ist.

00:04:13: Und einheitliche Plattform oder spezialisierte Einzellösungen?

00:04:18: Was gemeint

00:04:21: ihr?

00:04:24: In der einheitlichen Plattform, wenn sie die Arbeit erleichtert und im gesamten Prozess einen Vorteil bringt.

00:04:32: Das war's auch schon!

00:04:33: Sie sind erlöst von den Entweder-Uhrfragen... Lassen Sie uns jetzt konkret über die Digitalisierung sprechen, denn wenn derzeit über das Thema gesprochen wird dann stehen häufig ja eine neue Software oder inzwischen auch vor einem KI im Mittelpunkt natürlich bei Ihnen als Technologieanbieter.

00:04:49: Aber trotzdem hat man manchmal den Eindruck die spannende Frage ist oft gar nicht ob eine Technologie funktioniert sondern ob ein Unternehmen organisatorisch dafür bereit ist diese Technologie anzunehmen.

00:05:00: sage ich mal sehen Sie das auch so und ist es inzwischen der schwierigere Teil von Digitalisierung?

00:05:08: Ja, ganz klar.

00:05:09: Also ich glaube tatsächlich dass also die organisatorische Guteidschaft heute häufig die größte Herausforderung ist.

00:05:17: wenn man in die Unternehmen schaut dann ist Technologie verfügbar und auch als Softwareunternehmen haben wir genug Technologien die wir anbieten können.

00:05:26: Aber tatsächlich ist für mich entscheidend, die Organisation dann entscheidende, ob ein Unternehmen daraus wirklich einen Nutzen im Alltag schiften kann.

00:05:35: Das sah aber auch aus meiner Sicht gar kein neues Phänomen.

00:05:37: Also wenn man mal in der Geschichte zurückblickt, mal allein dann in die Ende der Seventig- beachtziger Jahre als Computer eingeführt wurden, da hat man am Anfang einfach nur die Schreibmaschine durch den Textverarbeitungsprogramm ersetzt.

00:05:48: Klar kann ich dann schneller Fehler ausmerzen sozusagen, Erst später, als die Unternehmen tatsächlich auch die Prozesse neu gedacht haben ist ein wirklicher Produktivitätssprung entstanden und aus meiner Sicht stehen wir dabei KI heute einem ganz ähnlichen Punkt.

00:06:03: Also viele Unternehmen mit denen ich spreche, die fragen erst mal okay wo kann ich KI einsetzen?

00:06:07: Für was kann ich KAI einsetzen?

00:06:09: Ich würde die Frage anders stellen, es würde eher fragen ok mit den neuen Möglichkeiten, mit neuen Technologien welche Prozese würde ich jetzt anders denken als ich sie in der Vergangenheit gedacht habe?

00:06:20: weil es geht aus meiner Sicht nicht nur da, um Technologiejahre sechs Füllen einzuführen sondern wir wollen ganz konkrete Probleme lösen.

00:06:26: Also Stillstände vermeiden, Produktivität erhöhen oder auch ganz simple bessere Entscheidungen treffen.

00:06:33: und dafür braucht es neben der Technologie aus meiner sicht eben auch eine vertrauenswürdige Datenbasis gemeinsam mit Ziele und Menschen die Lust haben auf neue Technologien aber die Freiheit haben, neue Dinge auszuprobieren und auch vielleicht Fehler zu machen.

00:06:51: Und da wird es dann für mich organisatorisch.

00:06:54: Es reicht nicht einfach eine Software einzuführen sondern wir brauchen Ziele, Verantwortlichkeiten und Kennzahlen.

00:07:01: Ein ganz einfaches Beispiel das hatten wir in unserem Vorgespräch.

00:07:05: also wenn CEO anfängt ein Digitalisierungsprojekt vorantreiben will Dann der Verantwortliche in der Produktion, dann der Produktionsleiter erstmal einen Rückgang seiner OE verantworten muss.

00:07:17: Dann entsteht da ein ganz klassischer Zielkonflikt und für so ein Unternehmen mag das langfristig erfolgreich sein, aber für den Verantwortlichen ist kurzfristig erst mal Risiko.

00:07:26: Und wenn die CKPI oder die Ziele nicht aufeinander abgestimmt sind kann es auch ganz klar im Projekt blockieren.

00:07:35: Ja, genau.

00:07:35: Wir haben ja auch darüber gesprochen dass eben neue Technologien fast immer organisatorische Veränderungen mit sich bringen.

00:07:44: Genau also die Technologie schafft Möglichkeiten aus meiner Sicht und erst eine vorbereitete Organisation und wenn ich bereit bin mir die Prozesse anzuschauen und auch die Mitarbeiter entsprechend befähigt sind kann dann daraus auch wirklich ein Erfolgsprojekt werden.

00:08:01: solche Probleme, sag ich jetzt mal.

00:08:02: Gibt es den Information Standards Manager?

00:08:04: Den haben Sie im Vorfeld auch erwähnt.

00:08:06: Was macht so ein Werkzeug konkret und welches Problem löst das Tool im Alltag?

00:08:11: Genau!

00:08:12: Also der Information Standards manager, kurz ISM ist im Prinzip ein zentrales Regelwerk für Informationen eines Unternehmens.

00:08:20: also in dem Information Standards Manager definiere ich wie Anlagen Dokumente, Attribute aber auch die Beziehungen beschrieben werden.

00:08:30: Ein einfaches Beispiel, also welches Problem löst das?

00:08:32: Ein einfacher Beispiel.

00:08:33: Wenn ich eine Pumpe habe dann kann die in einem System benannt sein mit p-hundert eins und im anderen System es ist die Feed Pump.

00:08:40: Im dritten System Es ist die pump unterstrich hundert eins Und ein Mensch Kann mit seinem Erfahrungswissen Das noch Antizipieren und weiß okay dass ist möglicherweise die gleiche Pumper.

00:08:52: wenn Ich aber eine Software einführe und gerade von den heutigen Themen wenn ich KI einführen möchte dann muss eben die Zuordnung eindeutig sein.

00:09:01: Und der ISM verbindet eben dafür Industriestandards auf der einen Seite, aber auch Unternehmensvorgaben und projektspezifische Anforderungen.

00:09:10: Wir haben Vorlagen drinnen.

00:09:11: also ein Beispiel ist zum Beispiel Cyphos.

00:09:14: das heißt also Unternehmen fangen nicht mit null an sondern können auf Standards zurückgreifen.

00:09:21: Und in dem Zusammenhang vielleicht, dass sozusagen der Information Standards Manager eine gemeinsame Sprache, also wenn man es zwar vereinfacht sagt auf unserem Beispiel eine gemeinsames Sprache festlegt und dann auch die Pflichtinformationen, die jedem Bauteil mitgegeben werden müssen.

00:09:38: So wird für einen KI oder Fintechild Twin letztendlich das erst verständlich.

00:09:45: Zusätzlich muss aber auch die Beziehung zueinander geklärt sein.

00:09:49: Und hier kommen dann Wissensgrafen ins Spiel, die wir in unserer Connect-Plattform integrieren werden.

00:09:56: Das heißt also der ISM macht verbindliche Sprache und die Definitionen und Wissengrafen verbinden dann die Informationen und den Kontext damit daraus für Software für KI eine Datenbasis entsteht, die genutzt werden kann.

00:10:13: Standards ist ein gutes Stichwort auch.

00:10:17: Es wird ja auch geraten, Unternehmen sollten vorhandene Standards nutzen.

00:10:20: statt alles neu zu erfinden sage ich jetzt mal.

00:10:22: Viele Maschinen bei Unternehmen sind ja aber auch gerade deshalb erfolgreich weil sie sehr spezifisches Know-how haben und auch sehr eigene Prozesse teilweise.

00:10:32: Genau das wird ja aber bei der Digitalisierung dann manchmal zum Problem oder?

00:10:38: Die Sonderlösungen meinen Sie Ja also Grundsätzlich, ja.

00:10:45: Ich würde das aber auch einschränken.

00:10:47: also Sonderlösung können sinnvoll sein wenn sie eben ein Wettbewerbsvorteil schaffen.

00:10:52: auf der anderen Seite wird es aus meiner Sicht dann problematisch wenn es eben viele lokale Optimierung gibt die da nie abgestimmt wurden.

00:11:00: Das heißt also deswegen sehen wir dann wenn wir neue Projekte gehen sehr häufig dass dann Projekt erst mal damit anfängt dass wir Schnittstellen definieren müssen Datenkonvertierung, Anpassung diskutieren müssen bevor dann überhaupt einen Nutzen entsteht.

00:11:17: Das Beispiel kann man wahrscheinlich nicht mehr hören aber das beste Beispiel leider immer noch ist Excel.

00:11:20: ja also wenn mehrere Abteilungen der Excel-Liste führen jeder hat eine andere Spaltenbezeichnung oder ein anderes Format und ich will das zusammenführen dann fange ich eben erstmal an sozusagen denn das zu formatieren bevor ich überhaupt zum Kern komme weil sich da überhaupt lösen will.

00:11:34: Und genau deshalb empfehlen wir unseren Kunden genau zu unterscheiden.

00:11:39: Also was ist wirklich wichtig für einen Wettbewerbsvorteil, für unseren eigenen Wettbetwerbsvorteil?

00:11:44: Und dort darf durchaus auch Individualität bleiben und alles andere.

00:11:48: aus unserer Sicht unsere starke Empfehlungen sollte dann eben standardisiert werden.

00:11:54: Weil quasi jede unnötige Sonderlösung die nächste Innovation das nächste Projekt einsach aufwendiger und teurer macht.

00:12:02: Kann man dann also zugespitzt sagen, je mehr Sonderlösungen ein Unternehmen angesammelt hat, desto schwerer kann die weitere Digitalisierung werden?

00:12:10: Ja.

00:12:10: Ja, kann man so sagen!

00:12:13: Und ein weiterer Punkt oder was damit jetzt auch zusammenhängt ist ja auch für erfolgreiche Digitalisierung die Datenqualität und damit Unternehmen zum Beispiel mit KI sind verarbeiten können ist eine gewisse Datenqualitet wichtig.

00:12:26: Haben Sie da Erfahrungswerte dass sie sagen können es gibt einen bestimmten Punkt ne bestimmte Prozentzahl, in denen man sagen kann jetzt funktioniert oder ist es jener Unternehmen unterschiedlich?

00:12:36: Merken die Unternehmen das auch selber.

00:12:39: Ja also ich würde sagen es gibt einen allgemein gültigen Schwellen.

00:12:43: da gibt's aus meiner Sicht gar nicht.

00:12:48: Ich würde als Frage formulieren für die Unternehmen sozusagen dass man sagt sind unsere Daten gut genug für die Entscheidungen die wir treffen wollen?

00:12:58: und Wenn ich zum Beispiel eine KI einsetzen möchte, um Wattungsarbeiten zu optimieren, brauche ich andere Informationen als wenn ich eine CO-Zwei-Bilanz erstellen möchte oder ob ich dann eine neue Anlage designen möchte.

00:13:14: Das heißt also Datenqualität ist auch immer abhängig vom Anwendungsfall und relativ zum Anwendungshall.

00:13:21: Und dann sollte ich auch festlegen welche Informationen brauche Ich überhaupt?

00:13:25: wie vollständig müssen die sein?

00:13:26: Wie aktuell müssen sie sein?

00:13:29: und auch welchen Kontext brauche ich überhaupt.

00:13:32: Und zu der Frage also Merken, Unternehmern die Daten gut genug sind würde ich sagen Unternehmen merken ganz schnell wenn die Daten nicht gut genug sind immer dann wenn sozusagen eine frage gestellt wird und jede Abteilung eine andere Antwort darauf gibt oder die Mitarbeiter dann ihre eigene Exeliste noch führen Dann ist sozusagen immer das Vertrauen in die Daten wasen die Daten die ich im Unternehmen habe eben nicht da und dann stimmt die Datenqualität nicht.

00:14:03: Ich würde auch sagen, das Ziel muss gar nicht sein dass man perfekte Daten hat sondern es geht halt darum dass man vertrauenswürdige Daten hat und Daten vor allem wo die Herkunft und die Bedeutung nachvollziehbar ist.

00:14:18: Genau!

00:14:18: Und auf der Basis denke ich kann man dann konsistente Entscheidungen dressen und auch entsprechend operieren.

00:14:25: Wir haben jetzt schon einiges über Standards, Governance und Organisationen gesprochen.

00:14:29: Sie sind aber natürlich nicht als Unternehmensberater unterwegs sondern als Technologieanbieter.

00:14:35: deshalb die Frage wo kommt Erweber denn konkret in solchen Projekten ins Spiel?

00:14:40: Also wir haben da verschiedene.

00:14:46: Also im Prinzip setzen wir an den drei Punkten, die eben schon genannt haben.

00:14:52: Zum einen helfen wir dabei das Geschäftsziel zu definieren also welches Problem soll überhaupt gelöst werden?

00:14:59: Dann helfen wir dabei relevante Daten und auch die entsprechenden Standards mitzudefinieren ganz klar auch zu definieren sind die Anwendungsfälle, die es da gibt überhaupt wirtschaftlich relevant.

00:15:14: Ja also nur wenn ich einen Nutzen letztendlich generieren kann dann ergibt es in sozusagen überhaupt mit dem Projekt anzufangen.

00:15:23: Da haben mir eine Abteilung die ländsich Business Value Consulting.

00:15:26: das sind also spezialisierte Kollegen die dann in die entsprechenden Unternehmen gehen und dann mit den Stakeholders in Unternehmen diese Dinge diskutieren.

00:15:36: Im zweiten Schritt haben wir natürlich eine Serviceorganisation, die gemeinsam mit dem Kunden dann das Thema Datenlandschaft und Datenqualität auch angehen kann.

00:15:47: Wir schauen dann welche Quellen gibt es?

00:15:48: Wo gibt's Lücken?

00:15:49: Wo gibts Widersprüche bezogen auf den jeweiligen Anwendungsfeier?

00:15:55: Welche Informationen sind geschäftskritisch?

00:15:58: Welchen müssen auch ganz genau sein?

00:16:03: Genau.

00:16:03: Und dabei geht es dann, wie ich gesagt habe nicht sozusagen darum sofort alle Unternehmensdaten aufzuräumen sondern erst mal ganz spezifisch für den jeweiligen Anwendungsfall und das haben wir auch schon besprochen.

00:16:18: im dritter Punkt ist vielleicht dass natürlich unsere Software Lösungen wie der Information Standards Manager dazu beiträgt eine verbindliche Informationen und Qualitätsregeln festzulegen die im Unternehmen letztendlich dann so eine gesamte Kette oder die Gesamtsupply Chain unterstützen vom wirtschaftlichen Ziel über die Datenbasis bis zu einer nachhaltigen Governance.

00:16:47: Ich habe das Gefühl oder auf den Messen sieht man ja auch, dass KI momentan so das Thema in der Industrie gerade ist und in dem Podcast folgender vorging es auch immer mal wieder darum.

00:16:58: Deshalb noch eine KI-Frage denn gerade im Zusammenhang mit KI wird ja häufig über neue Möglichkeiten gesprochen.

00:17:05: Wird da manchmal auch unterschätzt wie viel organisatorisch Vorarbeit eigentlich notwendig ist?

00:17:10: Oder welchen Herausforderungen Problem werden Sie da konfrontiert von Ihren Kunden?

00:17:16: Also, wenn ich in der Breite reinschaue sozusagen wird das sogar ganz häufig unterschätzt.

00:17:23: Wenn man über KI sprechen, spreche ich mal am allermeisten über Modelle, über Agents und neue Funktionen solche Dinge.

00:17:33: aus meiner Sicht beginnt die eigentliche Arbeit aber viel früher.

00:17:37: also Über Datenqualität haben wir schon gesprochen, also Daten entstehen ja im Prinzip aus den Prozessen und die Prozesse im Unternehmen spiegeln in gewisser Weise auch die Arbeitsweise des Unternehmens wieder.

00:17:49: Und wenn ich in einem Unternehmen nehme zum Beispiel mit mehreren Werken und in jedem Werk an Anlagen unterschiedlich benannt werden oder Wattungen unterschiedlich dokumentiert werden oder auch Qualitätsdaten nach unterschiedlichen Regeln erfasst werden Dann können, das haben wir auch schon besprochen, Menschen diese Unterschiede oftmals noch Ausgleichen durch Jahrzehnte, teilweise jahrzehntelanges Erfahrungswissen.

00:18:16: Aber eine KI kann das dann eben nicht mehr, die braucht ganz eindeutige Zusammenhänge und einen verlässlichen Kontext.

00:18:21: Und deshalb muss vorher geklärt sein zum Beispiel wer ist für welche Daten verantwortlich?

00:18:28: Welche Standards gelten?

00:18:31: Wie wollen wir Unternehmen Informationen pflegen und aufprüfen?

00:18:37: sind die Mitarbeitenden überhaupt fähig und können sie die neuen Möglichkeiten überhaupt sinnvoll nutzen.

00:18:44: Ich würde sagen KI verstärkt vorhandene Strukturen, also schlechte ebenso wie auch gute.

00:18:53: Und für mich ist das... ich sehe es immer gerne als Haus da.

00:18:56: Also KI ist so das Dach und das Fundament sind eben Prozesse, Standards, Verantwortlichkeiten und vertrauensvolle Daten und ich brauche stabiles Fundament um meinen Dach drauf zu setzen.

00:19:06: Das klingt zwar erst mal weniger sexy, als wenn ich über KI und neue Modelle spreche.

00:19:11: Aber das sehe ich, dass das ganz entscheidend darüber entscheidet ob ein Projekt dann erfolgreich ist oder eben in einer Pilotfranze stecken bleibt.

00:19:21: Ich habe es zu Beginn schon angedeutet Sie sind ja in vielen verschiedenen Branchen- und Industrien unterwegs.

00:19:26: Gibt's denn Projekte die sie in einer Branche machen?

00:19:29: Die sich auch für andere Branchen übertragen lassen oder interessant sind?

00:19:33: Oder gibt es Best Practices bei denen sie sagen Wie haben sich überraschend gut übertragen lassen, auch in eine andere Branche?

00:19:41: Also was über, sagen wir mal, die Themen, die wir hier besprechen sehe ich im Prinzip im roten Fahrten wie bei alle Branchen hinweg.

00:19:48: Weil es geht immer darum, die richtigen Voraussetzungen zu schaffen.

00:19:55: Ich habe da also zwei Beile oder Zwei Beispiele, oder das eine Beispiel ging es tatsächlich dann darum integriertes Engineering System einzuführen und da sollte über den gesamten Lebenszyklus hinweg, über alle Abteilungen hinweg letztendlich die Anlageninformation gemeinsam genutzt werden.

00:20:18: Und erst mal klingt das nach einem reinen Softwareprojekt hat dann aber festgestellt, dass einfach durch die gewachsende Strukturen in den verschiedenen Abteilungen ganz unterschiedliche Nomenklaturen herrschten und auch jeder eine andere Sichtweise auf die Daten letztendlich hat.

00:20:36: Und so wurde es dann wie wir besprochen haben schon zu einem organisatorischen Projekt weil erst mal geklärt werden musste, wie wollen wir überhaupt einheitliche Benennung unserer Anlagenteile machen?

00:20:48: Welche Standards wollen wir benutzen also uns auf eine gemeinsame Sprache einigen Wo sind Übergaben?

00:20:53: Wer arbeitet mit wem zusammen, wer hat die Hoheit.

00:20:55: Also ich glaube das war jetzt ein Unternehmen aus der Prozessindustrie aber das sehen wir genauso auch in den anderen Industrien.

00:21:05: und das Thema was ja auch Thema unseres Gesprächs ist also das Thema Change Management.

00:21:13: Das heißt wie gehen die Unternehmen tatsächlich dann mit einer Software Einführung um?

00:21:19: Und da haben wir aus einer ganz anderen Industrie ein Unternehmen, was in dem Einführungsprojekt unsere Software einen externen Change Manager mit angeheuert hat.

00:21:32: Der eben nicht erst kurz vor Go Live dazu kam und dann gesagt hat das so eine tolle neue Lösung und jetzt dürfte er damit arbeiten sondern der ist von Anfang an weiter mit involviert und hat das ganze Projekt über Monate mit begleitet.

00:21:44: Hat mit den Kiosern gesprochen, hat Kiosk eingebunden, hat Hindachtsfrakt.

00:21:50: entspricht die Lösung überhaupt euren Bedarf?

00:21:53: und zum Gleichwarrere auch eine wertvolle Brücke zwischen unserem Kunden dem Projekteam aber auch uns als Technologiepartner.

00:22:01: und so konnten eben Rückmeldungen dann ganz schnell in dieses Projekt eingespeist werden Und die Mitarbeitenden letztendlich auch mit über neue Arbeitsweisen entscheiden und so letztendlig dann das Projekt zum Erfolg führen.

00:22:17: Also ich glaube, dieses ganze Thema, das organisatorische Change Management sind Themen, die betreffen jedes Unternehmen, jede Industrie und ich glaube da können wir unsere Erfahrungswissen aus den verschiedenen Industrien sehr gut in die Kundenprojekte übernehmen.

00:22:37: Das ist jetzt ein gutes Stichwort, weil über Change Management wollen wir jetzt auch noch sprechen.

00:22:42: Und unter anderem wollen wir darüber sprechen, weil eine VDMA-Umfrage auch zeigt dass die nicht technischen Herausforderungen meistens die größeren Schwierigkeiten in den Unternehmen sind also sowas wie Change Management.

00:22:55: Deshalb die Frage welche typischen Widerstände erleben Sie vielleicht bei der Einführung neuer Software und Datenplattformen?

00:23:01: Und nochmal konkret warum lässt sich das eine also die Technologie quasi der Faktor Mensch, nicht voneinander trennen.

00:23:12: Also bei Widerständen denken viele zuerst glaube ich an Widerstande gegen neue Technologien also dass die Leute gar keine Lust drauf haben neue Technologie einzuführen.

00:23:23: Meine Erfahrung aus vielen Gesprächen mit unseren Kunden ist aber das die meisten Mitarbeitenden neuen Technologin gegenüber offen sind ja Und die Widerstände dann erst entstehen, wenn unklar ist, welcher Nutzen überhaupt aus der Veränderung und Aus der Einführung entstehen soll.

00:23:42: Also... Ist das denn dann so?

00:23:46: die ganz typischen Fragen?

00:23:47: Also warum sollen wir was verändern?

00:23:48: Der Prozess funktioniert doch!

00:23:51: Das war in der Sicht auch eine völlig berechtigte Frage erstmal.

00:23:55: Also müssen wir erstmal den Nutzen ganz konkret klären dass man sozusagen den Blick auf den Nutzen von dem einzelnen Mitarbeiter herausholt und dann sozusagen auf die Gesamtorganisation lenkt.

00:24:08: Also es kann ja sein, wenn ich eine neue Technologie einführende ein Prozess einführe das an der Einstelle Mitarbeiter vielleicht erstmal mehr Aufwand hat.

00:24:17: natürlich streubt er sich dagegen weil niemand will mehr Aufwand haben aber wenn nicht in Verständnis schaffe das vielleicht an anderer Stelle effizienter läuft, dass zum Beispiel Mitarbeiter in der Produktion vielleicht erst mal mehr Auswand hat mit der Datenspflege aber der Mitarbeiter in einer Standhaltung viel schneller dann auch im Standhaltungsprojekt agieren kann.

00:24:38: Dann hat es auf den Gesamtprozess wieder ein Einfluss und damit auch wieder einen positiven Einfluß auf dem Mitarbeiter in die Produktion.

00:24:44: Und ich glaube das ist ganz wichtig!

00:24:51: Das hatte ich eingangs gesagt, also ich bin davon überzeugt.

00:24:54: Also wenn Menschen und Mitarbeiter und wir alle verstehen warum wir etwas tun und was dahinter steckt das dann ganz häufig einfach auch ist gar nicht so große Widerstände gibt.

00:25:05: Ich sehe den Widerstand selten gegen die Software sondern dann gegen Aufwände ohne erkennbaren Nutzen und ihre Selbstfühlen.

00:25:14: Und das habe ich eingang auch gesagt Softwareprojekte, Veränderungsprojekten, Digitalisierungsprojektes entstehen ja mit Menschen für Menschen und deswegen ist das für mich ganz eng miteinander verbunden.

00:25:31: Weil wir alle tragen den Erfolg und wir alle tragen aber auch dann den Misserfolg.

00:25:35: Ja,

00:25:35: d.h.,

00:25:36: wenn jetzt ein Geschäftsführer, Werksleiter was auch immer zu Ihnen sagt – für Change Management haben wir gerade keine Zeit?

00:25:42: Wir müssen jetzt das Projekt umsetzen!

00:25:44: Was wäre Ihre Antwort oder Ihr Rat?

00:25:47: Erstmal würde ich ihm sagen, dass ich den Druck verstehe.

00:25:53: Wir alle stehen unter Zeitdruck und wollen da erfolgreich sein.

00:25:56: aber ich glaube gerade unter Zeit druck sollte man das Thema Change Management nicht vernachlässigen weil ein Projekt ist nicht dann erfolgreich wenn ich pünktlich die Software installiert und das Goliath habe.

00:26:09: aus meiner Sicht ist ein Projekt eben erst dann erfolgreich Wenn der tatsächliche Nutzen generiert wurde.

00:26:14: Die Software zu installieren ist ganz einfach.

00:26:19: Aber die Arbeitsweisen der Menschen und die Prozesse dahin dazu verändern, das ist der schwierige Teil und er braucht Zeit und erst dann ist aber auch der Erfolg da.

00:26:30: Ich habe Projekt erlebt, die waren technisch hervorragend, hat alles super funktioniert, aber am Ende ist der erwartete Nutzen nicht gekommen weil einfach die Prozess nicht gepasst haben, weil die Leute, die Software nicht genutzt haben wieder ihre alten Arbeitsweisen zurückgefallen sind.

00:26:48: Und gerade heute auch in Deutschland, wenn wir die Industrie anschauen, haben wir ja noch einen anderen Aspekt.

00:26:54: Also in den allermeisten Unternehmen ist es so dass das wir von einer großen Rentenwelle stehen und damit auch viel Know-how aus dem Unternehmen abfließt – das Know-How der Mitarbeiter.

00:27:05: Ich glaube Change Management in diesem Kontext heißt auch, dass ich dieses Know-How dann letztendlich neue Technologien in KI-Tools oder digitale Lernumgebung überführen können, um dieses Knowhow dann auch in den Unternehmen letztendlich zu halten.

00:27:20: Also das Beispiel aus dem Kundenprojekt also ein Change Management ist kein Zusatz neben einem Projekt sondern es ist für mich fundamentaler Bestandteil eines Projektes um überhaupt einen Erfolg zu

00:27:33: rüberlasten.".

00:27:35: Das heißt es ist wichtig dass man den Punkt im Projekt Konkret benennt und daran arbeitet uns nicht nur nebenbei läuft, zeige ich jetzt mal.

00:27:45: Absolut!

00:27:46: Ja ganz konkret...

00:27:49: Es ist ja auch bei solchen Projekten dann schön dass es angefangen hat weil wir haben im Vorfeld auch über einen spannenden Punkt gesprochen und zwar das manche Entscheidungen erst gar nicht getroffen werden weil die Verantwortlichen Angst haben zu scheitern und deswegen Diggi nicht so vorangetrieben werden.

00:28:05: Wie oft begegnet Ihnen dieses Muster dann tatsächlich?

00:28:07: Und was macht diese Zurückerhaltung mit einem Digitalisierungsprojekt?

00:28:12: Diese Muster sind ja nicht immer offensichtlich.

00:28:18: Das sind Symbro-Bachtungen aus den Kundenprojekten.

00:28:24: und wenn man mal bei einem Projekt, das hinter dem erwartenden oder zu erwartenden Erfolg zurück bleibt... Darin schaut und letztendlich dann auch mit den unterschiedlichen Verantwortlichen spricht, weil oftmals erlebe ich das in den Unternehmen gar nicht die Plattform oder die Kultur herrscht, dass sozusagen dann darüber gesprochen wird und das laut auch angesprochen wird.

00:28:52: Ja also oftmals sehe ich, dass wir schon sehr stark kiralschisch dann noch unterwegs sind und dann vielleicht der Produktionsleiter in dem Projekt, das gar nicht sagt, dass er da Bedenken hat sondern erst dann immer unter vier Augen miteinander spricht.

00:29:07: Und ich glaube, dass das fiedert an die menschliche Komponente.

00:29:09: was ich auch eingangs gesagt habe Das für mich dazu gehört, dass sie eine Kultur entwickeln, in der einfach Fehler gemacht werden dürfen und wir dann gemeinsam aus den Fehlern lernen.

00:29:21: Und ich glaube viele Projekte wären schneller und erfolgreicher, wenn wir offener sprechen würden und dann auch offener zu Fehlernen stehen

00:29:33: würden.".

00:29:34: Sie haben jetzt auch schon mehrfach angedeutet wie sie als Erweber ihre Kunden in solchen Veränderungsprozessen unterstützen ohne ihnen vorzuschreiben, wie sie ihr Unternehmen quasi organisieren oder leiten sollen?

00:29:46: Aber da stellt sich mir auch die Frage, wo endet die Rolle eines Technologieanbieters und wo beginnt dann auch die Verantwortung des Kunden.

00:29:53: Kann man das so definieren oder ist es auch fallunterschiedlich?

00:29:57: Ich glaube, dass das wirklich sehr individuell.

00:30:01: Also ich sehe Unternehmen von Anfang an, Verantwortung... Ja, Verantwortung tragen wollen und von Anfang an auch sehr stark involviert sein wollen.

00:30:12: Und auch sehr starke eigene Kapazitäten Know-how Befähigung Mitarbeiter aufbauen und ab war dann auch wirklich eher nur so eine beratende Rolle zu sehen.

00:30:24: Es gibt aber auch Unternehmen, die sagen so Schlüssel fertig.

00:30:29: Wenn wir bei dem Hausbeispiel bleiben, bitte macht mir das mal komplett und dann schuldste meine Mitarbeiter.

00:30:34: Und wenn ich ein Problem habe, will ich einen Vierundzwanzig Sieben-Support.

00:30:37: Und dazwischen gibt es eine ganze Bandbreite.

00:30:42: Aus unserer Sicht ist der beste Weg, wenn wir gemeinsam rangehen.

00:30:51: Also wenn wir sozusagen die ersten Schritte des Erster Pilotprojekts zum Beispiel sehr stark geführt von Arbeva durchführen, aber eben die Mitarbeiter vom Kunden mit in den Projekten sind und dann quasi über die weiteren Newscases, über weitere Rollouts dann verstärkt sozusagen die Verantwortung übernehmen.

00:31:09: Weil so können wir zum einen die ja fertigungsgerechte Implementierung sicherstellen und zum anderen aber auch eine Herbner-How-Transfer der nicht nur Learning über Schulungen ist, sondern dann tatsächlich über den konkreten Anwendungsfall und in dem gemeinsamen Projekt.

00:31:32: Ja

00:31:33: also ich merke schon ihr Job ist auch sehr spannend und es immer wieder was unterschiedliches und immer wieder andere Herausforderung oder andere Voraussetzungen bei Unternehmen.

00:31:43: Das klingt auf alle Fälle nach spannenden Projekten.

00:31:46: Ich fasse noch mal kurz zusammen, was wir besprochen haben.

00:31:49: Also wir haben gesagt Digitalisierung beginnt nicht nur mit KI oder einen neuen Software sondern eben auch mit sauberen Daten, klaren Standards und gemeinsam Arbeitsweise.

00:31:58: Und Technologie ist total wichtig.

00:32:01: aber entscheidend ist eben auch dass die Menschen mitgenommen werden in diesem Change Projekt und das unterschiedliche Bereiche auch gemeinsam Arbeiten und Veränderungen mittragen.

00:32:12: Und so entstehen dann hoffentlich erfolgreiche Digitalisierungsprojekte.

00:32:18: Zum Schluss habe ich noch eine Frage an Sie, und zwar wenn wir in die Zukunft blicken oder wenn wir auf die nächsten Jahre schauen – was freuen Sie sich beim Thema Digitalisierung denn am meisten?

00:32:29: Also sie beschäftigen sich damit ja auch sehr viel!

00:32:32: Das ist ne gute Frage... Wenn ich auf meine Laufbahn zurückblicke und auf die Vielgespräche, das ich seit mehr als zwanzig Jahren dann auch mit in Unternehmen führe.

00:32:49: Dann war ein Thema eben immer sozusagen die Datenbasis, ein gemeinsames Arbeiten zielos herunterzubrechen, dass man dann im Unternehmen gemeinsam arbeiten kann.

00:33:03: Und ich glaube, das ist eine Aufgabe, ein kontinuierlicher Prozess.

00:33:08: Durch neue Technologien wie KI zum Beispiel kommen dann auch immer wieder neue Blickwinkel rein und neue Herausforderungen.

00:33:16: Ich glaube gemeinsam mit den Partnern aus der Industrie, mit den Peers aus der industrie zu gestalten – dieser Prozess für mich ist die größte Freude!

00:33:31: Da gibt es nicht so einfaches, da gehe ich hin.

00:33:35: Weil ich glaube das ist ja ein ständiger Veränderungsprozess immer wieder neue Herausforderungen vor denen wir stehen und ich glaube dass für mich der kann.

00:33:43: Den Prozess werde ich natürlich gerne auch weiter mitverfolgen und ich denke wir sprechen uns dann auch das eine oder andere Mal noch mal.

00:33:48: Sehr geil!

00:33:50: Bis dahin sage ich aber auch erstmal vielen Dank, dass Sie heute Gastwahlen bei Industry Insights und zu viele spannende Einblicke in die verschiedenen Themen rund um Digitalisierung gegeben haben.

00:33:59: Vielen Dank, Ich

00:34:09: freue mich schon auf die neuen Folgen in diesem Jahr.

00:34:12: Abonnieren Sie den Podcast und wenn sie uns bei Spotify hören, aktivieren Sie die Glocke um weitere Folgen nicht zu verpassen!

00:34:18: Bis dahin Ihre Anja Ringel.

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